10 Vorsätze fürs neue Jahr für SEO-Experten

Zugegebenermassen war das Jahr 2015 im SEO äusserst ereignisreich. Manchen von uns bescherte es sprichwörtlich Albträume. Kaum jemals zuvor büsste man einfach so von heute auf Morgen sein Ranking ein und wunderte sich dann, was man falsch gemacht hatte. Mit diesen Turbulenzen im Hinterkopf schauen folglich manche dem Jahr 2016 mit gemischten Gefühlen entgegen. Es gibt deswegen eine Reihe von Vorsätzen, die sich SEO-Experten im 2016 zu Herzen nehmen können.

Hier sind unsere top 10, die nicht unbedingt ernst genommen werden sollten!

  1. Wir geloben, Pandas wieder als Kuschelbären zu sehen

Pandas sind eigentlich diese süssen, schwarz-weissen Bären aus China, die man beim Anblick am liebsten knuddeln würde. Zumindest für den Grossteil der Menschheit ist das der Fall. Tja, nicht für uns SEO-Experten. Danke, Google – Du hast uns für immer vermasselt. Wir denken beim Wort „Panda“ in erster Linie an Algorithmen und unangenehme Einbussen im Suchmaschinen-Ranking, die uns Kopfzerbrechen bereiten. Wir geloben also für 2016, dies zu ändern und Pandas wieder als das zu sehen, was sie eigentlich sind. Herzig. Niedlich. Kuschelbären!

  1. Pinguine sind Vögel – kein Material für Albträume!

Was andere an schwarz-weisse Frackträger denken lässt, verursacht uns Albträume. Tatsächlich ist das nächste grosse Penguin-Update für die nächsten Wochen geplant. Autsch! Und wieder einmal geht das Rätselraten weiter, wie sich das auf unser Searchranking auswirken wird und reagieren manche von uns bei der Nennung von Pinguinen folglich mit Ausschlägen oder lebhaften Albträumen. Fertig damit! Pinguine sind coole Vögel, die sich in der Antarktis zu Hause fühlen. Ja, wir geloben, das Jahr 2016 etwas gelassener zu nehmen und statt schlimmen Bildern bei der Nennung von Pinguinen an Tiere zu denken, nicht Algorithmen!

  1. Armageddon, Baby…nicht Mobilegeddon!

Armageddon war ein Katastrophenfilm mit einer einigermassen guten Bewertung aus dem Jahr 1998. Doch uns kommt bei jeder Nennung eines „….geddon“ automatisch das Mobilegeddon in den Sinn. Das war gewissermassen das Katastrophenwort des Jahres 2015, das die Änderung des Google-Algorithmus bezeichnete, der nicht mobiltaugliche Webseiten bestraft. Statt ständig an Mobilegeddon zu denken, sollten wir eher das Folgende tun:

  1. Nun gut, wir könnten unsere Webseite noch optimieren

Albträume hin oder her: es ist tatsächlich wahr, dass man eine Webseite stets weiter optimieren kann. Google hat bereits mehrfach erklärt, Qualität und Benutzerfreundlichkeit zu belohnen. Und eine optimierte Navigation sowie Mobiltauglichkeit sind ganz einfach grundlegende Bestandteile einer benutzerfreundlichen Webseite! So, ja, wir hoffen für 2016 selbstverständlich, dass das alle Unternehmen verstehen und kontinuierlich daran arbeiten, ihre Webseite noch weiter zu verbessern und die Navigation für Nutzer zur wahren Freude zu machen. Damit beugt man dem ansonsten folgenden Kopfzerbrechen äusserst wirksam vor.

  1. …und auch Inhalte können stets verbessert werden

Wenn man Google ernst nimmt – und das sollte man nach den Updates des vergangenen Jahres auf jeden Fall tun -, dann weiss man, dass sogenannte intelligente Inhalte künftig besonders gut abschneiden werden. Das bedeutet, dass man ergründen sollte, was die Zielgruppe tatsächlich beschäftigt und welche Inhalte sie auf der Webseite lesen möchten. Wenn man als Unternehmen dann genau diese Bedürfnisse decken kann, dann sorgt das dafür, dass die Wegklickraten sich verringern und statt dessen das Engagement der Nutzer besser wird. Als Folge davon verbessert sich auch das Suchmaschinenranking. Indem man also nicht einfach irgendwelche Inhalte schreibt, sondern sich in den Themen und Inhalten genau auf die Zielgruppe ausrichtet, wird man 2016 die besten Resultate erreichen. Jeder SEO-Experte und Content Writer sollte deswegen für 2016 geloben, sich hier noch weiter zu verbessern!

  1. Wie wir die Inhalte verbreiten kann ebenfalls optimiert werden

Bis vor kurzem genügte es, möglichst viele Artikel zu veröffentlichen und diese dann einfach auf dem Blog oder der Webseite zu belassen. Die Zeiten haben sich aber definitiv geändert. Google belohnt nicht mehr nur Inhalte, sondern misst auch, ob und wie die Nutzer auf diese reagieren. Es ist deswegen äusserst wichtig geworden, diese auf den richtigen Netzwerken zu veröffentlichen.

Analysieren Sie folglich, auf welchen sozialen Netzwerken sich Ihre Zielgruppe am ehesten bewegt und veröffentlichen Sie Ihre Artikel dort. So ist auf LinkedIn eine andere Zielgruppe anzutreffen, als auf Facebook oder Twitter.

  1. Ja, eine Strategie zahlt sich auch weiterhin aus

Studien haben gezeigt, dass etwa 50% der Unternehmen, die Online-Marketing und SEO betreiben, dies ohne eine wirkliche Strategie tun. Das bedeutet aber, dass man Resultate nicht wirklich an Zielen misst und nicht fest gelegt hat, in welche Richtung es gehen soll. Selbstverständlich schöpft man damit das Potenzial, das sich in SEO und Online-Marketing als Ganzes verbirgt. Für 2016 ist es deswegen förderlich, sich vorzunehmen, ernsthaft eine Strategie zu entwickeln und nieder zu schreiben. Legen Sie (erreichbare) Ziele fest und entscheiden, wie Sie diese erreichen wollen.

  1. Messen Sie Ihre Zielerreichung intelligent!

Die einzig wahre Möglichkeit, das Online-Marketing und SEO zu optimieren ist, die Klicks auf die Webseite, Wegklickraten, Verweildauer, gesuchten Begriffe und Quellen, durch welche Nutzer die Webseite fanden gezielt zu messen. Nur so sieht man schwarz auf weiss, was funktioniert und was nicht. Das Ziel hier ist, sich anhand der Daten kontinuierlich zu verbessern und das magische Rezept zu finden, das für das Unternehmen, die Marke, die Nische die besten Resultate bringt. Ein Vorsatz für 2016 sollte für alle jene, die das noch nicht tun deswegen sein, Google Analytics und alle weiteren, erhältlichen Tools zu installieren und möglichst täglich intelligent zu nutzen!

  1. Wie heben wir uns von der Konkurrenz ab?

Einer der Trends von 2015 und 2016 ist, dass sich mehr und mehr Unternehmen im Internet tummeln und mit ihren Inhalten und SEO gegenseitig die Stellung streitig machen. Insgesamt ist das Umfeld in den letzten Monaten wesentlich umstrittener geworden. Die Nutzer werden heutzutage mit Inhalten sprichwörtlich überflutet, wodurch sich die Aufmerksamkeitsspanne weiter verkürzt und Strategien entwickelt werden müssen, um auch künftig im Rennen zu bleiben. Sie tun deswegen gut daran, sich zu überlegen, wie Sie sich von der Konkurrenz abheben. Wenn Sie wissen, was Ihre Kunden an Ihnen besonders schätzen, dann können Sie Ihre Online-Strategie darum herum ausbauen und punkten! Ein Muss in 2016 ist es deswegen, sich klar darüber zu werden, wie genau man sich vom Mainstream abhebt.

  1. Springen Sie auf Trends frühzeitig auf!

Local Search wird im 2016 noch stärker wachsen. Mobile Apps werden mit grösster Wahrscheinlichkeit wichtiger. Und Video wird durch die noch stärkere Integrierung von Youtube und Facebook zum Muss. Bereits in der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass jene, die frühzeitig auf solche Trends reagieren, am stärksten von ihnen profitieren. Es kann sich also 2016 durchaus lohnen, für einmal frühzeitig dran zu sein und bereits mit gut durchdachten Video-Ads oder Apps zu punkten! Andeutungen von Google und von den führenden Seiten zu SEO lassen nämlich vermuten, dass hier dieses Jahr einiges gehen wird.

Wir hoffen, Ihnen einige Trends für 2016 anschaulich und verständlich dargestellt zu haben. Es wird sich 2016 definitiv lohnen, auf Qualität zu setzen und unter anderem auch den Linkaufbau gut im Auge zu behalten. Mangelnde Qualität oder gar qualitativ schlechte Webseiten, die auf Sie verlinken, werden nämlich immer stärker bestraft und beeinträchtigen die Resultate massiv. Prüfen Sie deswegen auch Ihre Linkstruktur und melden allenfalls schlechte Webseiten, die auf Sie verlinken, bei Google.

Haben Sie noch weitere Fragen oder wünschen sich eine Beratung der MIK Agency, Ihrem Experten für SEO, Content Management und Online-Marketing aus dem Raum Zürich? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren uns noch heute per Email oder Telefon. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und helfen Ihnen, auch im Jahr 2016 vorne mit dabei zu sein!

Valon
About Valon
Valon Asani ist ausgebildeter Informatiker. Seit 2011 auch Unternehmer mit der Webdesign Agentur MIK Agency und dem KOSFON Call Center. Doch was nach wie vor am meisten Spass macht: Das leidenschaftliche Bloggen und Suchmaschinenoptimierung.

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