Der Entscheidungsprozess in 7 Schritten
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Als Jungunternehmer ist es sehr wichtig, dass man in der Lage ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Viele verlassen sich dafür auf ihre Intuition – auch Bauchgefühl genannt. Das kann allerdings auch schief gehen, da das Bauchgefühl nicht immer richtig ist.

Im folgenden stelle ich einen Prozess vor, mit dem Sie in 7 Schritten Entscheidungen besser fällen können.

1. Präzise Bestimmung des Problems

  • Gründliche, vollständige Bestimmung des wirklichen Problems.
  • NICHT mit Meinungen / Symptomen zufrieden geben.
  • Klassifizierung des Problems: Einzelfall oder Grundsatzproblem?
  • Einzelfall –> Pragmatische (Bezogen auf diesen einen Fall) Entscheidung.
  • Grundsatzproblem –> Grundsatzentscheidung (Politik, Prinzip, Regel) –> grosse Konsequenzen –> grössere Sorgfalt.
  • “Worum geht es hier wirklich?” – Zeit lassen für Beantwortung.

2. Spezifikation der Anforderung, die die Entscheidung erfüllen muss

  • Bestimmung der Spezifikation auf das Minimum ausrichten, welches am besten den zu erwartenden ‘minimalen Idealzustand’ herbeiführt.
  • “WAS wäre richtig in dieser Situation für dieses Unternehmen?”
  • Kompromisse: Nicht zu früh Kompromisse eingehen. Richtige und falsche Kompromisse erkennen.

3. Herausarbeiten aller Alternativen

  • Fehler: Zufriedengeben mit den ersten paar Alternativen oder den Ist-Zustand NICHT als eine der Alternativen zu sehen.
  • Grund: Der Ist-Zustand führte zwar zum Problem, man kennt ihn jedoch, und vielleicht ist er noch die beste Alternative mit wenigen Anpassungen.
  • Achtung vor ‘Verschlimmbesserungen’: sieht wie eine Verbesserung aus, in Wahrheit ist es eine Verschlimmerung.
  • Alle Alternativen testen / durchdenken.

4. Analyse der Risiken und Folgen für jede Alternative & Festlegung der Grenzbedingungen.

  • Bei Eintreten welcher Umstände wollen wir akzeptieren, dass wir uns getäuscht haben?

5. Der Entschluss

  • Das Problem, die Spezifikationen, die Alternativen und Folgen wurden gründlich durchdacht, und somit kann nun die Entscheidung gefällt werden.

6. Einbau der Realisierung in die Entscheidung.

  • Die Realisierung der Entscheidung wird schriftlich festgehalten und mit einer Checkliste klar verständlich gemacht.

7. Etablierung von Feedback: Follow-up und Follow-through.

  • Das Projekt wird weiterhin verfolgt bis hin zur Beendigung. Feedback muss eingeholt werden, um zu sehen, ob die Entscheidung richtig war.

Viel Mut & Erfolg beim Entscheiden!

Valon
About Valon
Valon Asani ist ausgebildeter Informatiker. Seit 2011 auch Unternehmer mit der Webdesign Agentur MIK Agency und dem KOSFON Call Center. Doch was nach wie vor am meisten Spass macht: Das leidenschaftliche Bloggen und Suchmaschinenoptimierung.

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