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Fit für den Firmenstart – Stärken und Schwächen
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Im zweiten Teil in der Serie “Fit für den Firmenstart” möchte ich Ihnen die sogenannte SWOT-Analyse vorstellen. Einige, die Wirtschaft & Recht in der Schule hatten, mögen sich vielleicht noch daran erinnern, sowas einmal behandelt zu haben. Doch hinter der SWOT-Analyse steckt mehr als nur Schultheorie. SWOT ist die Abkürzung für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen).  Um das ganze jedoch klarer zu machen, verwenden wir die deutschen Wörter dafür, einerseits die Stärken und Schwächen und andererseits die Chancen und Risiken.

Stärken und Schwächen

Wichtig: Die Stärken und Schwächen beziehen sich immer auf Ihr Unternehmen! Sie können also nicht sagen, “die Firma XY bietet schlechtere Qualität.”, denn die Frage ist, was bieten Sie? Und wie gut sind Sie beziehungsweise Ihre Idee?

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Organisation und Führung

Wie ist das Unternehmen organisiert? Wer führt das Unternehmen? Ergänzen sich die Unternehmensgründer? Welche Ausbildung haben die Unternehmen und welche Qualifikationen? Ist das nötige Know-How da?

Einkauf

Haben Sie wichtige Lieferantenbeziehungen? Können Sie Ersatzartikel schnell und günstig besorgen?

Infrastruktur

Je nach dem stellt sich die Frage, ob gute überregionale Verkehrsanbindung bestehen und ob die öffentlichen Verkehrsmittel zum Standort gute Verbindungen haben. Lücken in der Infrastruktur können auch zu den Schwächen gehören. Bei einer Internetfirma spielt dies jedoch eine unbedeutende Rolle.

Finanzen

Wie sieht es mit der Liquidität des Unternehmens aus? Benötigen Sie Fremdkapital? Falls ja, wieviel und zu welchen Konditionen?

Leistungen und Angebot

Welche Leistungen bietet man seinen Kunden an? Wie sieht das konkrete Angebot aus? Hier empfiehlt es sich das Angebot sehr übersichtlich und klein zu halten, aber dafür qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Ware anzubieten. Nicht zu viel für den Beginn ist meistens besser, da man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Marktbearbeitung

In der Regel kann man den Markt kaum beeinflussen, vor allem als Startup-Unternehmen nicht. Jedoch kann man sein Verhalten dem Markt anpassen und so die Preise sowie Leistungen anpassen und auf den Markt reagieren. Dies hört sich vielleicht im ersten Moment etwas komisch an. Wir sind nicht Google und können die Märkte dementsprechend auch nicht bearbeiten, jedoch können wir mit ihnen spielen und uns anpassen.

Marktkenntnis

Wie gut kennt man den eigenen Markt, in den man einsteigen möchte? Ist das nötige Know-How vorhanden? Hat man Vorteile / Stärken, die man hier zum Vorschein bringen kann? Um den eigenen Markt zu kennen, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben, also beobachten, die Entwicklungen realisieren und analysieren und auch Erhebungen machen, damit man nicht bereits nach dem Start eine Bruchlandung macht.

Prozesse

Damit sind die einzelnen Abläufe im Unternehmen gemeint. Es muss dabei klar definiert sein, wer welche Verantwortungen übernimmt, welche Tools sinnvoll sind und welche man noch optimieren könnte, um effizienter arbeiten zu können.

Dies war vielleicht gerade etwas viel Theorie, jedoch empfehle ich jedem, der sich selbständig machen möchte, Punkt für Punkt zu studieren und sich wirklich Zeit zu nehmen. Denn dann wssen Sie, ob sich eine Investition (Zeit und Geld), überhaupt lohnt und vor allem wie Sie vorgehen müssen. Viel Erfolg!

Valon
About Valon
Valon Asani ist ausgebildeter Informatiker. Seit 2011 auch Unternehmer mit der Webdesign Agentur MIK Agency und dem KOSFON Call Center. Doch was nach wie vor am meisten Spass macht: Das leidenschaftliche Bloggen und Suchmaschinenoptimierung.

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