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Metabeschreibungen: so machen Sies richtig

Plagen Sie sich auch immer mal wieder mit Metabeschreibungen herum? Was ist dabei nun wichtig? Wieviele Wörter sollten sie haben? Und was ist das eigentlich überhaupt? Im Artikel dieser Woche beschäftigen wir uns mit diesem Thema und zeigen Ihnen auf, wie Sie bei Metabeschreibungen unkompliziert und einfach alles richtig machen.

So schwierig sind Metabeschreibungen nämlich gar nicht. Sie sind jedoch äusserst wichtig und können den Erfolg von Webseiten und Artikeln nachhaltig beeinflussen. Schliesslich sind sie das, was der Nutzer nach einer Suche in Google, Bing oder Yahoo als erstes sieht. Doch fangen wir von vorne an und zäumen das Pferd nicht von hinten auf: was sind denn Metabeschreibungen eigentlich?

Gemäss Moz.com sind Metabeschreibungen HTML-Attribute, die die Inhalte von Webseiten kurz und genau beschreiben. Wenn Sie in Google nach einer Seite oder einem Thema suchen, dann sehen Sie in den Suchresultaten jeweils den Links und darunter eine knappe Beschreibung dessen, worum es auf der Seite geht. Genau das ist die Metabeschreibung! Die fett gedruckten Wörter stimmen jeweils mit Ihrer Suchanfrage überein. Und dieses kleine Stückchen Text kann folglich darüber entscheiden, ob der Nutzer denkt „oh wow, das klingt interessant. Diese Seite will ich austesten!“ oder „achnee, das ist nicht, wonach ich gesucht habe.“

Wenn man ein bisschen nach unterschiedlichen Seiten sucht, dann wird schnell klar, dass viele Internetnutzer dieses Prinzip noch nicht verstanden haben. So kommt es häufig vor, dass unansprechende Beschreibungen, gar keine Beschreibungen oder zu lange Beschreibungen verwendet werden – die dann mitten drin abgehackt werden.

Für was sind also Metabeschreibungen gut?

Es ist einfach: wenn Sie keine Metabeschreibung eingeben, dann wird Google ganz einfach die ersten Sätze Ihrer Webseite nehmen. Diese sind jedoch üblicherweise für eine Metabeschreibung nicht passend und zudem zu lange, werden also mitten in einem Satz abgebrochen. Nebst eines Vermeidens dieses abrupten Abbrechens im Satz haben Metabeschreibungen jedoch auch noch andere Vorteile:

1. Sie erhöhen die Durchklickraten und erhöhen die Anzahl Besucher von der organischen Suche

Je weiter unten auf der Suchresultatsseite eine Webseite ist, desto weniger Klicks erhält sie. Das ist nicht weiter verwunderlich, da Nutzer sich erstens einmal nicht gerne durch mehrere Seiten klicken und zudem üblicherweise die ersten Resultate auch die relevantesten sind. Wenn Ihr eigener Artikel oder Ihre eigene Webseite also erst weit unten in den Google- oder Bingresultaten auftaucht, dann haben Sie gewissermassen schon den grössten Teil des Traffics verloren.
Gerade deswegen ist aber eine detailgenaue, relevante und den Blick anziehende Metabeschreibung so extrem wichtig. Kurzum: je besser Ihre Metabeschreibung ist, desto bessere Resultate erzielen Sie durch die organische Suche und desto weiter oben werden Sie gerankt.

2. Gibt den richtigen Nutzern die richtige Information zur richtigen Zeit

Google verwendet Metabeschreibungen, um den Nutzern bei der Verwendung erweiterter Suchoperatoren Resultate anzuzeigen, die bestimmten Meta-Tags entsprechen, und zudem auf der Suchresultatsseite eine Vorschau über die Inhalte der Seite zu bieten. Die Metabeschreibungen selbst haben allerdings in der Web-Suche keinerlei Einfluss auf die Ranking-Algorithmen von Google.

3. Erhöht die Zugriffe von sozialen Netzwerken

Auf sozialen Netzwerken wie Facebook ist wenn Sie einen Artikel oder eine Seite teilen üblicherweise eine Kurzbeschreibung sichtbar. Ohne diese Metabeschreibung zeigen die Plattformen üblicherweise ganz einfach die ersten Zeilen an, die sie finden. Doch jenachdem, was das für Text ist, ist das Nutzererlebnis hierdurch womöglich beeinträchtigt und dazu führen, dass weniger Nutzer diese Inhalte teilen. Folglich ist die Metabeschreibung auch für soziale Netzwerke (Social Media) wichtig, um die Nutzerreaktionen zu maximieren.

4. Verwenden, um die Inhalte an den Nutzer zu bringen

Auch wenn die Metabeschreibung selbst das Ranking einer Webseite nicht direkt beeinflusst, hat eine gut geschriebene Metabeschreibung den angenehmen „Nebeneffekt“, dass sie die Durchklickrate und im besten Fall gar die auf der Webseite verbrachte Zeit erhöht. Und diese Effekte haben wiederum einen Einfluss auf das Ranking.

Wie schreibt man denn nun eine perfekte Metabeschreibung?

Für jeden Blog, Webseite, Unterseite und Artikel, den wir schreiben, sollten wir auch eine optimierte Metabeschreibung erstellen. Wenn Sie die folgenden Punkte einhalten, dann sollte dies recht einfach klappen:

1. Schreiben Sie ansprechende Inhalte

Schreiben Sie einen kurzen Einleitungssatz, der dem Leser beschreibt, weswegen er oder sie den Artikel lesen sollte. Geben Sie einen klaren Vorteil an, weswegen ein Klick und das Lesen Ihres Artikels absolut lohnenswert ist. Verkaufen Sie, was Sie in diesem Artikel zu bieten haben und inwiefern dies informative, für den Leser wertvolle Content ist.

2. Bauen Sie 1-2 Keywords ein

Sowohl der Titel-Tag wie auch die Metabeschreibung sollten Keywords enthalten, die für die Inhalte der Webseite wichtig sind und für diese stehen. Hierdurch können Suchmaschinen verstehen, um was es auf Webseiten geht und diese entsprechend nach relevanten Keywords oder Keyword-Kombinationen indexieren. Idealerweise sollte die Metabeschreibung für jede Webseite ein einzigartiges Keyword verwenden. Vermeiden Sie es auf jeden Fall, es mit den Keywords zu übertreiben und sorgen dafür, dass jedes nur einmal vorkommt.

3. Beschränken Sie sich auf 155 Zeichen

Google misst nicht die Zeichen, sondern die Pixel. Das bedeutet, dass die Metabeschreibung nach einer bestimmten Breite abgehackt wird. 155 Zeichen sollten deswegen beibehalten werden, weil so mit einer praktisch 100% Wahrscheinlichkeit alle Zeichen angezeigt werden.

4. Vermeiden Sie es, Keywords einfach zu wiederholen

Manchmal hilft es, einige beschreibende Worte im Titel zu haben. Es gibt aber überhaupt keinen Grund dazu, diese Worte oder Sätze mehrfach zu wiederholen. Metabeschreibungen wie Facebook Face book Facebooks helfen dem Nutzer nicht weiter, werden von Google und von Nutzern als Spam angesehen und helfen nicht dabei, anzuzeigen, worum es eigentlich geht.

5. Verwenden Sie keine Sonderzeichen!

Suchmaschinen lesen Sonderzeichen, wie Anführungszeichen, Bindestriche, Plus-Zeichen und Prozentzeichen als HTML-Code und verwenden die Metabeschreibungen daher nicht so, wie Sie es gerne hätten. Jedes Mal wenn Sie in einer Metabeschreibung Anführungszeichen benutzen, dann bricht Google die Beschreibung ab. Um das bei Metabeschreibungen zu vermeiden ist es am besten, in Metabeschreibungen keine Sonderzeichen zu verwenden und es lieber bei Buchstaben, wo nötig hin und wieder einmal eine Zahl und normale Satzzeichen (Komma, Punkt) zu belassen.

Um es also kurz zu fassen, könnte man im Bezug auf optimierte Metabeschreibungen ganz einfach Google beim Wort nennen:

“Verwenden Sie qualitativ hochstehende Beschreibungen. Stellen Sie zudem sicher, dass Ihre Beschreibungen wirklich beschreibend sind. Denn Metabeschreibungen werden nicht in den Webseiten angezeigt, die der Benutzer sieht – und deswegen ist es schnell passiert, dass diese Art von Inhalten vergessen geht. Qualitativ hochstehende Beschreibungen können aber in den Google-Suchresultaten angezeigt werden und massiv dabei helfen, die Qualität und Quantität des Traffics auf Ihrer Webseite zu verbessern.”

Wenn sich die Seite allerdings auf lange Keyword-Kombinationen fokussiert, dann kann es manchmal hilfreicher sein, einfach keine Metabeschreibungen zu machen. Es handelt sich dabei um Kombinationen von 3 Keywords oder mehr. Die Suchmaschinen extrahieren den wichtigen Text dann selbst. Und wieso ist das hilfreich? Ganz einfach: die Suchmaschine ist immer bestrebt, das anzuzeigen, nach dem die Nutzer gesucht haben. Wenn ein Webmaster eine Metabeschreibung aufzwingt, dann kann es die Suchmaschine eigentlich davon ablenken, was sie ansonsten auf natürliche Weise besser gemacht hätte.

Ist also gar nicht so schwer, oder? Wenn es sich ausserdem zum Beispiel um eine Seite mit einer Auflistung von Blogartikeln oder Dingen wie „zum Warenkorb hinzufügen“ handelt, dann können Sie die Metabeschreibung ebenfalls getrost weg lassen und werden keine negativen Konsequenzen fürchten müssen. In Fällen, wo Sie sich nicht sicher sind, könnenSie ganz einfach 1-2 ansprechende Sätze schreiben und diese als Metabeschreibung nutzen.

Haben Sie noch weitere Fragen oder wünschen sich eine Beratung durch die MIK Agency, Ihrem Experten für SEO und Online-Marketing aus Zürich? Dann zögern Sie nicht länger und kontaktieren uns noch heute. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Valon
About Valon
Valon Asani ist ausgebildeter Informatiker. Seit 2011 auch Unternehmer mit der Webdesign Agentur MIK Agency und dem KOSFON Call Center. Doch was nach wie vor am meisten Spass macht: Das leidenschaftliche Bloggen und Suchmaschinenoptimierung.

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