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Newsletter

Bei einem Newsletter (engl.: Mitteilungsblatt, Infobrief) handelt es sich um ein Rundschreiben in elektronischer Form, das Informationen und Mitteilungen beinhaltet und nur an bestimmte Empfänger per E-Mail gesendet wird. Er kann sowohl regelmässig als auch unregelmässig verschickt werden.

NEWSLETTER MARKETING

Möchte eine Person Informationen und Neuigkeiten über ein bestimmtes Unternehmen oder eine bestimmte private Seite, wie zum Beispiel einen Blog, erhalten, so kann er sich in einen Verteiler eintragen. Hier wird man aufgefordert, seine E-Mail-Adresse, manchmal auch seinen Namen und seinen Nachnamen, einzutragen. Durch das Zusenden eines Newsletters bleibt man dann immer auf dem Laufenden.

Ein Newsletter kann kostenlos, aber auch kostenpflichtig sein. Wird der E-Mail Versand von einem Unternehmen oder einer privaten Seite verschickt, so ist dieser meist kostenlos. Kostenpflichtig kann er zum Beispiel sein, wenn es sich um einen redaktionellen News Letter eines Verlags handelt.

Sehr praktisch ist, dass das Erstellen von Newslettern nicht viel Zeit in Anspruch nimmt: Dank verschiedener Programme kann man ganz einfach die E-Mail-Adressen verwalten, Newsletter erstellen und sie dann versenden.

AUFBAU EINES NEWSLETTERS FÜR DAS E-MAIL MARKETING

Für das E-Mail Marketing in Form von Newslettern sollten verschiedene Punkte beachtet werden, damit die Marketingstrategie aufgehet. Die wichtigsten Aspekte dabei sind folgende:

  1. Definition der Zielgruppe

Zuerst muss man sich die Frage stellen, für wen genau der Newsletter erstellt werden soll. Ist der Newsletter privat und wird nur an die Familie und Freunde geschickt? Oder ist der Newsletter ein Update für alle Stakeholder und Neukunden eines Unternehmens? Oder ist der Newsletter ausschliesslich für den bestehenden Kundenstamm gedacht?

Um die Zielgruppe nicht direkt zu vergraulen, sollte man um deren Erlaubnis zum Versenden von Newslettern fragen und auch nur im Falle einer positiven Antwort das Marketingtool nutzen. Je nach Funktionen, die es auf der Firmenwebsite gibt, können sich Interessenten selbst in den Verteiler eintragen. Ansonsten kann man beispielsweise auch nach einem Verkauf direkt auf den Newsletter aufmerksam machen.

  1. Definition des Zieles

Entscheidend für die Sinnhaftigkeit und den Inhalt des Newsletters ist die Frage, aus welchem Grund ein Newsletter verschickt werden soll. An erster Stelle sollte man die Fragen beantworten, was mit dem Newsletter erreicht werden soll. Ziele könnten beispielsweise die Erweiterung des Abonnentenkreises und eine Erhöhung der Klickzahlen sein. Zudem sollte klargestellt werden, weshalb die Empfänger Informationen möchten und welche genau für sie von Interesse sind.

  1. Definition der Frequenz

Das Versenden von Newslettern sollte, ungeachtet der Frequenz, in regelmässigen Abständen vollzogen werden. Die Definition der Frequenz ist abhängig vom gesteckten Ziel und den Informationen, die in den Newslettern bereitgestellt werden. Eine zu seltene Taktung kann dazu führen, dass sich die Empfänger nicht mehr daran erinnern, sich als Abonnent eingetragen zu haben. Unregelmässiges Versenden kann zu einem Gefühl von weniger Verlässlichkeit führen und zu häufiges Versenden dazu, dass die Newsletter direkt im Spamordner der Empfänger landen. Eine grobe Faustregel für das Versenden von Newslettern ist einmal monatlich bis vier Mal jährlich.

  1. Definition des Zeitplans

Um die Regelmässigkeit zu garantieren, sollte ein Zeit- und Redaktionsplan erstellt werden, wann die Inhalte für den Newsletter festgelegt werden sollen und wie er erstellt wird. Dazu gehört die Themenfestlegung für die Texte, Bilder und Grafiken, die erstellt werden müssen.

  1. Definition des Inhaltes

Der Inhalt und die Aufbereitung eines Newsletters sind entscheidend dafür, ob sich die Abonnenten informiert oder genervt fühlen. Um ersteres zu erreichen, sollte die Menge des Inhaltes überschaubar und gut angeordnet sein. Drei bis vier Themen pro Newsletter sind ausreichend. Anstelle von detaillierten Ausführungen kann das Wichtigste kurz zusammengefasst und ein weiterführender Link integriert werden. In Newslettern kann vom Arbeitsalltag, besonderen Events sowie Praxisanleitungen und neuen Produkten und Dienstleistungen berichtet werden. Man sollte hier allerdings darauf achten, dass es sich bei Newsletter um eine Marketingstrategie und nicht um sogenannte Transactional E-Mails handelt, die den Online-Verkauf von Produkten vereinfachen.

  1. Die richtige Software

Natürlich können Verteiler mit klassischen E-Mail-Programmen erstellt und versendet werden. Allerdings lohnt sich die Verwendung spezifischer Software zum Erstellen von Newslettern. Damit können die Kontaktdetails verwaltet, der Inhalt erstellt und datenschutzrechtliche Bestimmungen verwaltet werden.

Vorteile

  • Ein Unternehmen kann durch das Versenden von Newslettern die Kundenbindung stärken.
  • Zahlreiche Programme ermöglichen das Verwalten von Verteilerlisten, ein automatisches An- und Abmelden und ein einfaches und bequemes Erstellen von Newslettern.
  • Ein Unternehmen spart Kosten im Vergleich zu traditionellen Medien wie beispielsweise den Printmedien.
  • Möchte man keine Newsletter mehr erhalten, so kann man diese abbestellen.

Nachteile

  • Bei vielen als Newsletter bezeichneten E-Mails handelt es sich um reine Werbemails.
  • Wird der Newsletter nur schnell und grob gelesen, so kann es sein, dass der Newsletter-Empfänger schnell den Inhalt vergisst.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass der Newsletter nicht gelesen wird.
Newsletter

Fazit

Ein Newsletter ist eine regelmässig erscheinende E-Mail, die Informationen zu einem bestimmten Thema beinhaltet.