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Die falsche Seite erhält die guten Plätze in Google? Was Sie tun können!

Kennen Sie das: Sie haben riesige Anstrengungen unternommen, um eine Seite für gewisse Keywords zu platzieren. Und dann stellen Sie fest, dass eine andere Ihrer Unterseiten für diese Keywords wesentlich besser abschneidet. Diese andere Seite ist für Sie und die Geschäftsresultate jedoch leider nicht sonderlich wichtig. Das kommt öfters vor, als man denkt – und anstatt sich zu frustrieren, sollte man besser herausfinden, wieso das so ist und dann die Erkenntnisse verwenden, um die geeigneten Massnahmen zu treffen. Was genau, damit beschäftigen wir uns im Artikel dieser Woche.

Als Erstes sollten Sie priorisieren, welche Keywords tatsächlich wichtig sind. Schliesslich hat beinahe jedes Unternehmen immer eine relativ lange Liste mit Keywords, aber lediglich eine relativ kleine Zahl davon sind wirklich wichtig, relevant und könnten Ihren Verkaufszahlen potenziell Flügel verleihen. Das bedeutet, dass Sie in den Google Webmaster Tools nachschauen sollten, welche Keywords Ihnen den meisten Traffic bringen sowie welche Ihrer Unterseiten den meisten Traffic erhalten. Verwenden Sie Google Analytics, um genauere Einblicke zu erhalten. Wenn Sie nämlich sehen, dass bestimmte Suchanfragen Ihnen besonders viel Traffic auf bestimmte Unterseiten senden, den Sie eigentlich gerne woanders haben würden, dann sollten Sie dieses Problem angehen.

Wenn es darum geht, eine Seite doch für bestimmte Keywords zu platzieren, dann sollten Sie die folgenden Schritte befolgen:

1. Diagnostizieren Sie die Ursache

Als Erstes geht es natürlich darum, herauszufinden, wo das Problem liegt und wieso nicht die von Ihnen gewünschte Seite die Platzierung in Google erhält. Das ist insbesondere wichtig, da die für die fehlende Platzierung verantwortlichen Ursachen allenfalls auch die Durchklickrate auf die Webseite an und für sich verringern und damit das Gesamtrating der Webseite bei Google beeinträchtigen. Zusätzlich kann es passieren, dass hierdurch auch die Konversionsrate schwächelt!

Suchen Sie als Erstes in Google nach dem gewünschten Keyword und Ihrer Webseite, à la “keywords site:webseite.com”. Gehen Sie dann durch die ersten Suchresultate und sehen, ob die entsprechende Webseite überhaupt eine Unterseite für das Keyword oder die Keyword-Gruppe hat.

Wenn Sie herausfinden, dass eine relevante Unterseite noch gar nicht existiert, dann sollten Sie sich daran machen, eine solche aufzubauen – mit einer URL, die die Keywords enthält sowie entsprechenden Inhalten.

Sollte es jedoch so sein, dass die Unterseite bereits existiert, dann ist das üblicherweise auf Grund von Problemen mit den Inhalten, Links, dem Indexing oder dem sogenannten Crawling. Prüfen Sie, dass Sie Indexing und Crawling nicht in robots.txt blockiert haben und der Meta Robots Tag funktioniert. Wenn das Problem in den Inhalten begründet liegt, dann kann das daran liegen, dass die Seite durch JavaScript von Google nicht erfasst werden kann oder allenfalls vor allem Bilder verwendet wurden. Allenfalls haben Sie nicht genügend Inhalte, nicht genügend einzigartige Inhalte oder bieten den Nutzern nicht einen genügend hohen Mehrwert, als dass Google finden würde, dass die Seite in den Suchresultaten gut platziert werden soll.

Wenn es sich um ein Problem mit Links handelt, dann kann es sein, dass Sie nicht genügend interne oder externe Links haben oder aber diese nicht wichtig genug sind, um die Seite aufzuwerten.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass andere Seiten ganz einfach von Google als besser eingestuft werden, da sie zum Beispiel die Keywords oft verwenden und viele andere Seiten darauf verlinken. Hier liegt der Fehler oftmals nicht bei Ihrer eigenen Seite.

2. Erstellen und Stärken der entsprechenden Webseite

Es versteht sich schon fast von selbst, dass Sie nun die benötigte Webseite erstellen oder aber stärken sollten. Wenn Sie bereits eine Unterseite haben, die aber nicht die gewünschte Platzierung für die gewünschten Keywords erhält, dann sollten Sie alles tun, um sie zu fördern und zu stärken. Das erreichen Sie, indem sie die Signale an Google verstärken und verbessern. Sind Ihre Inhalte relevant und enthalten die Keywords? Hier geht es nicht nur um die Begriffe und spezifischen Keyword-Gruppen, denn auch der Nutzen für die potenzielle Zielgruppe ist wie Google immer wieder betont hat äusserst wichtig. Auch die interne Verlinkung hat einen grossen Einfluss auf die Platzierung: so sollten Sie prüfen, welche Seiten auf Ihre Seite, um die es geht, verlinkt und wohin Ihre Seite verlinkt. Stellen Sie sicher, dass die richtigen Links auf die richtigen Seiten gehen. Doch nebst den internen Links sind natürlich auch die externen Links wichtig. Schauen Sie also durch Ahrefs oder ein anderes Programm und prüfen, welche externen Links auf die gewünschte Seite verlinken und welche auf die anderen. Könnte es allenfalls sein, dass die meisten externen Links ganz einfach auf eine andere Unterseite auf Ihrer Webseite verlinken?

Wie wir wissen haben zudem auch die Nutzerdaten einen grossen Einfluss auf die Platzierung einer Webseite. So ist es relativ augenfällig, dass eine oft verwendete Webseite normalerweise in Google besser platziert ist. Sie müssen sich also allem voran auch bemühen, die Nutzungsdaten der Seiten zu verbessern, die Ihnen wichtig sind und die schlechte Resultate haben.

3. Sorgen Sie dafür, dass die nicht-relevante Unterseite herab gestuft wird

Um die gewünschte Unterseite voran zu bringen, können Sie auch dafür sorgen, dass die nicht-relevanten Unterseiten abgestuft werden. Das erreichen Sie, indem Sie Keywords oder ansonsten wichtige Wortgruppen entfernen, um es den Suchmaschinen so schwieriger zu machen. Wo ansonsten JavaScript nicht erwünscht ist, da es das SEO verschlechtern kann, können Sie es jetzt hier zur Anwendung bringen. Und selbstverständlich können Sie die internen Links auf die richtigen Seiten verlinken, wo sie die gewünschten Resultate bringen. Dabei müssen Sie darauf achten, dass mindestens einen offensichtlichen und textreichen Link von Ihren anderen Seiten auf die gewünschte Seite einbauen.

Im Bezug auf die externen Links können Sie sich mit den Eigentümern oder Verwaltern der Seite in Verbindung setzen, um darauf hinzuweisen, dass sie auf die falsche Unterseite verlinken. Bitten Sie ganz einfach darum, dass sie den Link ändern und künftig auf Ihre gewünschte Seite verlinken. Natürlich kann es sein, dass nicht alle darauf eingehen – aber ein Versuch ist es allemal wert!

4. Leiten Sie die Website um

Nun, wenn die anderen Aktionen keine Wirkung zeigen und nicht die von Ihnen angepeilte Seite die gewünschten Resultate bringt, dann sollten sie die “gute” Seite womöglich nicht löschen oder verschlechtern. Was Sie allerdings tun können, ist die Seite mit einer 301-Weiterleitung auf Ihre gewünschte Seite umzuleiten. Nehmen Sie dann die Inhalte der Seite, die gut abschneidet, und setzen diese in eine Seite mit einer komplett neuen URL, die Sie dann in die Architektur Ihrer Webseite einbauen und verlinken. Die Ursprungsseite verlinken Sie aber weiterhin auf Ihre neue Seite. Auf diese Weise werden alle externen Links sowie die internen Links automatisch auf Ihre neue Seite umleiten, die Sie in den Suchmaschinen platzieren möchten.

Was wichtig ist, ist dass Sie die Inhalte der neuen Seite leicht abändern, damit Google das nicht automatisch so interpretiert, dass es sich sozusagen um dieselbe Seite handelt, die Sie ganz einfach verschoben haben. Schliesslich wollen Sie nicht, dass Google weiterhin die alte Seite gut platziert, sondern statt dessen die neue Seite stärken, um so die gewünschten Resultate zu erzielen. Alles andere wäre nämlich fürs Ranking schlecht und hätte einen negativen Einfluss auf die Zugriffe über die Suchmaschinen.

Haben Sie noch weitere Fragen oder wünschen sich eine Beratung durch MIK Agency, Ihre Agentur für SEO, Content Management und Online-Marketing aus Zürich? Dann zögern Sie nicht länger und kontaktieren uns noch heute per Email oder Telefon. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Valon
About Valon
Valon Asani ist ausgebildeter Informatiker. Seit 2011 auch Unternehmer mit der Webdesign Agentur MIK Agency und dem KOSFON Call Center. Doch was nach wie vor am meisten Spass macht: Das leidenschaftliche Bloggen und Suchmaschinenoptimierung.

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